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Eine Story und 5 Tipps, wie der klassische Handel Multichannel endlich WIRKLICH leben muss. 

Der klassicher Handel kämpft immer verzweifelter gegen Amazon & Co, das ist bekannt. Die WKO startet nun sogar eine eigene Werbekampagne zum Thema: #kauftwirdzhaus  Dass diese erfolgreich sein wird, darf leider bezweifelt werden.

Denn nur an den patriotischen Geist der Konsumenten zu appellieren wird wohl zu wenig sein. Es braucht einen klaren Mehrwert für den Konsumenten. Und den bietet der klassische Handel leider noch immer nicht.

Es ist traurig. Ich mag Amazon nicht einmal. Trotzdem kaufe ich dort mittlerweile wohl mehr ein als bei irgendeinem anderen Shop. Und ich befürchte, vielen anderen geht es nicht anders.
Warum? Nein, nicht in erster Linie weil es so bequem ist, dass man nicht aus dem Haus gehen muss. Es liegt viel mehr daran, dass der klassische Handel noch immer seine einzige Chance nicht richtig nutzt: Das Wort heißt (auch noch immer) Multichannel. Also das Ansprechen der Kunden auf verschiedenen Kanälen, Offline und Online.

Ja der Offline Handel hat grundsätzlich erkannt, dass Multichannel das Zauberwort ist, nur leider ist er WELTEN davon entfernt, hier auch wirklich sinnvolles zu bieten. Das was aktuell geboten wird, ist eher abschrecken als einladend.

Hier eine kürzlich selbst erlebte Story als Beispiel dazu und danach die Learnings die ich dem Handel empfehlen würde.

Continue reading Lieber Handel: Wach endlich auf, wenn dir dein Leben lieb ist!

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Copyright Flickr Evgeny BelikovWarum nicht Facebook & Co für uns definieren dürfen was wahr ist.

Kein Tag vergeht, an dem in den Medien nicht über „Fake News“ gesprochen wird. Der Anglizismus des Jahres 2016 ist mehr denn je in aller Munde. Ganz unabhängig von den berühmten „alternativen Fakten“ von Trumps Beraterin Kellyanne Conway, sind Fake News tatsächlich ein breites Problem in unserer digitalen Gesellschaft geworden, darüber sind sich die meisten Medienexperten einig.

Doch vielleicht gibt es noch ein größeres Problem als Fake News selbst: Der sich nun abzeichnende Umgang damit.

Continue reading Fake News: Wer definiert nun die Wahrheit?

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trump_mediaDie Aufregung war groß. Zuerst über die Wahl von Trump (das hat jeder mitbekommen) und kurze Zeit später dann über den vermeintlichen Hauptgrund seines Sieges (das haben zumindest alle Journalisten und Social Media Nerds mitbekommen).

Denn laut dem Schweizer „Magazin“ hat Trump die Wahl vor allem mit Hilfe der ominösen Daten-Firma Cambridge Analytica gewonnen. Diese gleicht laut eigenen Angaben Millionen von Nutzerdaten ab und erstellt daraus Persönlichkeitsprofile. So spricht sie gezielt via Facebook & Co die Wähler mit an sie angepassten Botschaften an. Beispielsweise bekommen ängstliche Menschen beim Thema Waffen auf dieser Grundlage völlig andere Werbung ausgespielt als Machos. Die Firma geht soweit, dass sie behauptet, sie könnte Dörfer oder Häuserblocks gezielt erreichen, ja sogar Einzelpersonen.

Klingt scary, ist es auch. Und es wurde schon viel darüber diskutiert, ob das a) überhaupt wirklich möglich ist und b) wie sehr Micro-Targeting tatsächlich der ausschlaggebende Grund für Trumps Sieg war.

Das Ende der Öffentlichen Meinung
Ich will hier aber gar nicht auf diese Diskussion eingehen, sondern auf etwas viel Weittragenderes. Continue reading Das Ende der Öffentlichen Meinung? Warum uns Micro-Targeting mehr Sorgen machen sollte als Trump

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7 Gründe, warum uns Email noch lange begleiten wird. Und warum du es für dein Marketing nützen solltest.

Seit Jahren wird uns nun vorausgesagt, dass Email bald der Vergangenheit angehören wird. Komischerweise existiert das viel gehasste Urgestein aber noch immer.

Warum also ist Email noch immer nicht tot? Dafür gibt es aus meiner Sicht ganz einfache Gründe, und so lange sich diese nicht ändern wird uns Email auch weiterhin – zumindest im Berufsleben – begleiten:

1. Umfassende Kompatibilität

Überlebensfaktor Nummer 1 ist natürlich, dass Email ein Standard ist, der auf allen Geräten und Plattformen läuft. Das hat bisher kein anderes Tool geschafft. Egal, mit wem ich kommunizieren will, ich kann davon ausgehen, dass er eine Email-Adresse hat. Aber Skype, Facebook oder #Slack? Ja, mindestens eines davon ziemlich sicher, aber ich muss für verschiedene Personen und Personenkreise verschiedene Tools verwenden. Das macht die Kommunikation fragmentiert und unübersichtlich.Selbst innerhalb einer Firma laufen meist drei verschiedene Tools, egal wie sehr die IT dagegen kämpft. Denn jede Person, jedes Team, hat seine eigenen Vorlieben.

2. Kommunikation mit verschiedenen Personenkreisen

Vor allem, wenn ich mit mehreren Menschen kommunizieren will, kann es bei anderen Kommunikations-Tools schnell kompliziert werden. Obwohl gerade viele der neuen Tools einfachere Gruppenkonversationen als großen Vorteil mit sich bringen, haben sie nämlich einen Haken:
Man kann nicht wie in Emails den Empfänger-Kreis je nach Bedürfnis anpassen. In #Slack habe ich zwar den Vorteil, nicht jedes Mal einen Verteiler anlegen zu müssen, sondern ich poste einfach etwas in voreingestellte Themen bzw. Gruppen.

Doch manchmal ist eine Nachricht der gesamten Konversation eben nur für einen Teil der bisherigen Empfänger relevant, bzw. soll von anderen gar nicht unbedingt gelesen werden. Nur in Email kann das leicht entsprechend geändert werden, während der Gesprächsverlauf erhalten und ersichtlich bleibt. Transparenz hin oder her – andere Tools bringen hier manchmal zu viel „Spam“ oder sie geben einem zu wenig Möglichkeiten selektiv zu kommunizieren.

Oder man nehme den Klassiker: Ich habe endlich mein gesamtes internes Team auf das neueste angesagte Kommunikations-Tool umgestellt, und dann schickt mir Freelancer Max Oldschool eine Email… Jetzt läuft die Konversation also doch wieder auf Email, da ich die Nachricht an meine Kollegen natürlich auf diesem Weg viel einfacher weiterleiten kann. Abgesehen davon, dass ich für eine anderweitige Antwort bzw. Weiterleitung nicht wüsste, auf welchen der 27 Alternativ-Tools Max aktiv ist, und mein Team ohnehin nicht alle diese 27 Tools verwenden würde.

3. Tiefe Integration in unseren Alltag

Email hatte Jahrzehnte Zeit, um sich zum Standard für Online-Kommunikation zu entwickeln. Jeder kann sich gratis eine Email Adresse anlegen und hat das in der Vergangenheit getan, sodass nun eben jeder (mindestens) eine Email-Adresse hat.Darauf haben dann von Banken bis eCommerce Seiten alle aufgesetzt, jeder fragt als erstes nach der Email-Adresse. Das Ganze ist mittlerweile so etwas wie die Post-Adresse, die gefühlt Vertrauen vermittelt – mehr, als es ein Facebook Account tut (auch wenn es praktisch gesehen völlig egal wäre).Daraus resultiert wiederum, dass immer auf Emails zurückgriffen wird, wenn es wirklich wichtig ist. Somit ist und bleibt Email die zentrale Anlaufstelle, wenn ich sicher gehen will, dass jemand meine Botschaft bekommt.

4. Überblick

Bisher hat es noch kein Tool, das ich ausprobiert habe, geschafft, einen gleichwertigen Überblick über meine Kommunikation zu geben, wie es Email tut. (Vielleicht kenne ich aber eben nur das Richtige noch nicht – Tipps sind gerne willkommen!)Was meine ich damit? Ganz praktisch: Überblick über gelesene und ungelesene Nachrichten, Sortiermöglichkeiten, Ordner, Möglichkeiten zur Sammlung für später vielleicht nochmal relevante Nachrichten, und und und.

5. Priorisierung

Ganz eng damit zusammen hängt das Thema Priorisierung. In den meisten Mail-Programmen habe ich mehrere Möglichkeiten (Labels, Farben, Flaggen,…) um Nachrichten nach Wichtigkeit oder Themen zu sortieren und priorisieren. Das fehlt bei fast allen neueren Tools, ist aber im Alltag wichtig um effizient und effektiv arbeiten zu können.

6. Flexibilität

Der wichtigste Vorteil, gerade bei den vorigen Punkten, ist die Flexibilität. Jeder kann sich seinen Posteingang so gestalten wie er es will. Der eine bevorzugt Flaggen, der andere Farben, wieder ein anderer steht auf Ordner. Man kann sich auch seinen Mail Client aussuchen, mit dem man sich am wohlsten fühlt, sei es Outlook, Apple Mail, Thunderbird oder einfach Webmail. Email bietet also die unterschiedlichsten Varianten, trotzdem ist es die gleiche Plattform, die mit allen anderen Usern kompatibel ist.

7. Out Of Office

Ein kleines aber feines Feature zum Schluss. Out of Office klingt zwar banal, ist aber eine der wichtigsten Funktionen von Email im Berufsleben. Zwar haben Tools wie #Slack den Vorteil, dass man sieht, ob jemand gerade online ist. Das ersetzt aber nicht die klassische OOO, in der ich erfahre, dass jemand längere Zeit nich da sein wird und wann konkret er wieder da ist. Natürlich gibt es Workarounds dafür, doch wirklich genutzt und angenommen scheinen diese nicht zu werden.

Fazit

Email hat viele Schwächen und so haben nicht wenige versucht, den großen Email-Killer zu bauen – womit selbst Google bisher scheiterte. Dabei sind die Gründe oben relativ einfach und logisch.

Solange sich also kein neuer Standard herauskristallisiert, der mit verschiedensten Tools und Systemen kompatibel ist, und solange kleine aber feine Features wie Überblick und Flexibilität von neuen Tools ignoriert werden, sehe ich uns noch lange Zeit Emails schreiben.

Was können wir daraus für Unternehmen und Marketingabteilungen schließen? Nütze Email! Newsletter sind zwar schon genauso oft totgesagt worden, wie Email im Allgemeinen, doch können sie ein wichtiger Teil in deinem Marketingmix sein.

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IMG_0773Am 9. September 2014 war es soweit: Das neue iPhone 6  wurde vorgestellt. Monatelang hatten Apple-Fans darauf hingefiebert, wurden tausende Blogartikel geschrieben und Gerüchte verbreitet.

Zwei Tage später ereignete sich noch etwas: Mein Sohn wurde geboren. Monatelang hatten meine Frau und ich darauf hingefiebert. Aber es wurde kein einziger iPhonesArtikel geschrieben und, naja, es waren nicht unbedingt Millionen von Nerds, die sich dafür interessiert hätten.

Warum dieser Unterschied? Die Frage klingt zuerst einmal eigenartig. Aber wenn man genauer hinsieht, eignet sie sich ideal, um herauszuarbeiten was Relevanz ausmacht – und warum sie so relativ ist.

Continue reading iPhone 6 vs mein Sohn: Warum Relevanz relativ ist

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Fast still und heimlich hat Apple bereits im Sommer 2013 ein Feature mit Revolutionspotential eingeführt: iBeacon.

Genau genommen handelt es sich gar nicht um eine Apple Technologie, sondern um ein Feature, das schlicht auf Bluetooth Low Energy (BLE) basiert, wodurch das Smartphone mit speziellen Funkchips, den Beacons, kommunizieren kann. Diese Beacons können in Shops, Kaffeehäusern oder anderen Locations verteilt werden  – ähnlich NFC – und machen damit eine Vielzahl von Micro-Location-Services möglich.

Was bringt iBeacon?

Mit iBeacons ist es zum Beispiel möglich, sich in einer Shopping-Mall den Weg anzeigen zu lassen (GPS funktioniert in Gebäuden bekanntlich kaum), maßgeschneiderte Werbung angezeigt zu bekommen oder Coupons einzulösen. Und vor allem: Mit dem Smartphone zu bezahlen. Continue reading NFC vs iBeacon: Die Shopping-Revolution?

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