Leadership

In Episode 4 spreche ich mit Thomas Olesch – früher Head of HR beim Red Bull Media House, Lehrer und jetzt Trainer & Coach – über Unternehmen, Schulen und ihre Leadership Challenges.

Thomas Olesch hat eine ganz besondere berufliche Laufbahn: Lehrer, diverse Stationen im Personalmanagement, Head of HR des Red Bull Media House und schlussendlich als Trainer & Unternehmenscoach wieder gewissermaßen „Lehrer“.

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In Episode 3 spreche ich mit Valerie King von DM Drogeriemarkt darüber, was es bedeutet, den Mensch im Mittelpunkt von Leadership & Kommunikation zu haben.

Valerie King stammt aus Schottland und ist in der Personalabteilung von DM Drogeriemarkt Österreich für Weiterbildung zuständig.

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Alexander Haid leitet seit Jahren ein hybrides Team aus Entwicklern, die verstreut in Lichtenstein und Lettland sitzen. Im Podcast sprechen wir darüber, was Digital Leadership heute bedeutet und was das für Auswirkungen auf die Kommunikation hat.

Die digitalen Entwicklungen haben sich bekanntlich zuletzt enorm beschleunigt. Digital Leadership ist heute wichtiger denn je. Für viele haben die letzten Monate zu einem massiven Umdenken im Bezug auf digitales Arbeiten geführt. Nicht so bei Alexander Haid – denn für ihn und sein Unternehmen sind und waren hybride, geografisch verteilte Teams und Home Office schon lange vor Corona Normalität.

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In der ersten Folge meines Podcasts habe ich Bernhard Gerhardter zu Gast. Wir sprechen über seine Erfahrungen in Leadership und Kommunikation bei Apple, IKEA – und in der Landesregierung

Lange hatte ich es mir vorgenommen, jetzt endlich geht es los: Der Leadership Communication Podcast, in dem sich alles um Führung und Kommunikation in einer digitalen, vernetzten und sich exponentiell schnell verändernden Welt dreht.

Dabei habe ich Menschen zu Gast, die mit ihrer Arbeit und mit ihrem Leben gezeigt haben, wie Führung und Kommunikation erfolgreich und mit Charakter funktioniert.

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Leadership Bücher gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Daher möchte ich hier meine 10 Lieblingsbücher vorstellen, von denen ich glaube, dass sie wenn möglich jede Führungskraft gelesen haben sollte. 

Nachdem ich einen guten Teil der Bücher, wegen meines Master of Arts in Organizational Leadership in den USA, nur in der Originalversion habe, bitte ich um Verständnis, dass manche nur auf Englisch erhältlich sind und ich die Zitate auf Englisch bringe.


Charakter und Charisma: Die 21 wichtigsten Qualitäten erfolgreicher Führungspersönlichkeiten

Autor: John Maxwell

In seinem New York Times Bestseller zeigt Leadership Legende John Maxwell auf, wie Leadership Inside-Out funktionieren muss. Er identifiziert dabei 21 Merkmale die für erfolgreiche Führung notwendig sind. Von Charakter bis Lernfähigkeit, von Mut bis Kommunikation. 

Originaltitel: The 21 Indispensable Qualities of a Leader

Mein Lieblingssatz: “People will not follow you if they don’t know what you want or where you are going. […] Educators take something simple and make it complicated. Communicators take something complicated and make it simple.”

Das Buch bekommst du hier:
Deutsche Ausgabe | Englische Ausgabe

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10 Digital Leadership Prinzipien, die Führungskräfte heute beachten müssen.


Eines ist in der ganzen Krise rund um COVID-19 unumstritten: Sie hat zu einem gewaltigen Digitalisierungs-Schub geführt. Unternehmen, die schon zuvor auf eine digitale Ökonomie gesetzt haben, sind jetzt die Gewinner. Solche, die die Digitalisierung verschlafen haben, wurden nun endgültig abgestraft.

Die „neue Normalität“ ist vor allem eines: Digital. Schon bisher galt der Satz „Digital is the new normal.“ Spätestens jetzt nach Corona ist diese Wahrheit wirklich überall angekommen – auch bei Führungskräften. 

Nach einer Forrester Studie von 2014, gaben 74% von über 1.200 Führungskräften globaler Unternehmen an, eine digitale Strategie zu haben, doch nur 15% glaubten, die nötigen Fähigkeiten dafür zu besitzen, diese umzusetzen. 

Was heißt es also, im digitalen Zeitalter zu führen? Schon seit einiger Zeit geistert ein Begriff herum: Digital Leadership.  

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Start with “why”

Titel: Start with why – how great leaders inspire action 
Speaker: Simon Sinek

Key Takeaways: Wir beginnen mit dem Klassiker: „Great leadership starts with why“ von Simon Sinek. In seinem ursprünglichen (kürzeren) TED Talk von 2009 stellt er seinen „Golden Circle“ vor. In seinem Talk in Las Vegas 2014 hat er ihn noch etwas weiter entwickelt.
Die meisten Unternehmen starten bei „What“ und „How“. Sie vermarkten ihre Produkte damit, welche Features sie haben und wie man dem Konsumenten damit hilft. Dabei müssen wir mit dem „Why“ beginnen, mit dem was wir glauben, dem wovon wir überzeugt sind – so wie es etwa Apple tut. 
Wir müssen immer von innen nach außen vorgehen – sowohl als Leiter selbst, als auch als Organisationen: Zuerst wissen warum, bevor wir das was und wie definieren. Simon Sinek bringt es so auf den Punkt: “People don’t buy what you do, they buy why you do it.” 

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Was mir nach einer Woche Corona-Quarantäne wichtig geworden ist.

Seit einer Woche dreht sich bei mir alles um Corona. Bis dahin gehörte ich zur Fraktion „Das ist doch alles ganz weit weg, jetzt macht doch alle mal halblang.“ Und plötzlich ist man mittendrin. Wobei das noch lange nicht heißt, dass ich zur Paniktruppe gewechselt bin. 

Aber wenn man selbst alleine unter Quarantäne steht, seine Frau und drei kleinen Kinder über zwei Wochen nicht sehen darf und sich gleichzeitig täglich damit beschäftigen muss, weil man die Krisenkommunikation dazu für ein Großevent verantwortet, dann macht das natürlich etwas mit einem.

Continue reading Gedanken aus der Quarantäne: 3 Dinge, die wir schon jetzt aus Corona lernen können
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In den letzen 12 Jahren änderte sich nicht nur wie wir Fotos machen, sondern auch warum wir Fotos machen. Weshalb das gerade für Führungskräfte und Marketing-Verantwortliche relevant ist.

Wie hast du vor zehn oder zwölf Jahren fotografiert? Wenn du zu den Early Adoptern gehört hast, dann wahrscheinlich schon mit einem iPhone, oder einem der anderen ersten Smartphones.

Aber sehr wahrscheinlich hattest du auch eine „richtige“ Kamera. Zumindest eine Pocket Cam. Denn mit den ersten Smartphones konnte man zwar auch Fotos machen, doch war das eher ein Nebenschauplatz. Qualität und Auflösung der Fotos waren halbwegs ok, aber echte Fotos machte man dann doch mit einer echten Kamera.

Diese Fotos klebte man sich in Fotoalben oder, wenn man wiederum zu den Early Adoptern gehörte, druckte online Fotobücher. Und ja, man lud die Fotos von der Kamera auf den Computer und von dort dann auf Facebook und andere gerade aufkommende soziale Netzwerke.

Dann passierten zwei entscheidende Dinge parallel und beeinflussten sich gegenseitig exponentiell:

Continue reading Was uns die Smartphone-Kamera Revolution beibringen kann
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Max rollt die Augen. Nicht schon wieder. Das hatte er schon bei seinem letzten Arbeitgeber. Eine neue Unternehmens-Vision soll entwickelt werden. Aber er weiß jetzt schon: So schön und gut diese sein wird, sie wird keinerlei Auswirkung auf das Unternehmen haben. Seine Chefs sollen ihn mit diesem Visions-Gequatsche in Ruhe lassen, er hat Wichtigeres zu tun. 

Max ist keine Ausnahme. So denken leider viele Mitarbeiter. Und oft zu Recht. Denn neben einer schlecht entwickelten Vision gibt es noch einen zweiten entscheidenden Grund, warum eine Vision oft wirkungslos bleibt: Sie wird nicht (richtig) kommuniziert.  

Schritt 1 ist also, eine wirkungsvolle Vision zu entwickeln. Hier habe ich dazu meine Definition vorgestellt und hier hilfreiche Beispiele dazu gesammelt.

Schritt 2 ist aber genauso entscheidend: Die Vision gehört kommuniziert. Und damit meine ich nicht, ein paar Poster aufzuhängen und sie einmal in einer internen Email allen Mitarbeitern kund zu tun. 

Continue reading 10 Tipps: So wird eine Vision durch Kommunikation erst erfolgreich
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Der Kongress Christlicher Führungskräfte fand mit rund 3.000 Teilnehmern dieses Jahr in der DM-Arena in Karlsruhe statt. Die Speaker aus Wirtschaft, Politik und Kirche fokussierten sich dabei auf Künstliche Intelligenz, Social Business, globale Trends und andere digitale und nicht-digitale Zukunftsthemen.

Hier einige meiner persönlichen Highlights in Form von Tweets:

Markus Spieker, Leiter des ARD Studios in Neu-Delhi

teilt seine Beobachtungen zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und wie Europa gerade den Anschluss an Asien verliert ohne es zu merken.

Continue reading Der #KCF19 in Tweets
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Wir leben im Zeitalter der Selfie gefüllten Instagram Accounts, der „Hauptsache du schaust auf dich“ Mentalität und des All About You. Das klingt gut. 

Das Magazinregal am Kiosk ist voll von Titeln wie #ICH oder myself, mit Themen wie „Ganz bei mir“. Der wichtigste Radiosender Österreichs macht selbst Weihnachten zu einem Fest das sich in erster Linie um mich dreht.  

Nie zuvor war die Selbstdarstellung so ein großes Thema wie heute. Dabei betrifft das nicht nur die junge „Generation Me“, sondern gerade auch Menschen in Führungspositionen und in der Kommunikationsbranche. 

All about me

Nicht erst seit der Finanzkrise wissen wir, dass sich viele Manager erst einmal selbst am nächsten sind. Und ein bestimmter D. Trump hat mit seinem „America First“ offenbar den Zeitgeist so exakt getroffen, dass er zum Präsidenten gewählt wurde.  

Dabei ist die Ich-Bezogenheit von uns Menschen nichts Neues. Ich will hier auch nicht in einen „heute ist alles schlechter als früher“ Chor einstimmen. 

Schon immer erlagen wir Menschen, und besonders solche, die in Führungsverantwortung kamen, der Versuchung, zu glauben, die Welt drehe sich um sie. Von Nero bis zu den diversen Diktatoren unserer Zeit kennen wir alle genügend Beispiele. 

Doch wäre es einfach, dieses Phänomen nur auf „die großen Bösen“ der Weltgeschichte zu reduzieren. Auch in „ganz normalen“ Positionen, in Unternehmen und Organisationen, herrscht leider oft alles andere als das Servant Leadership Modell vor. Das gefährliche dabei: Die meisten Menschen bemerken gar nicht, wie sie sich um sich selbst drehen – und ich nehme mich da nicht aus.


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Warum ich von Leadership Communication so eingenommen bin.

Es ist so offensichtlich und doch (oder gerade deshalb?) wird viel zu wenig Augenmerk darauf gelegt: Führungskräfte müssen kommunizieren. 

Wieder einmal trifft es der gute alte Paul Watzlawick auf den Kopf: Man kann nicht nicht kommunizieren. Das gilt für Führungskräfte mehr denn für jeden anderen.

Kommunikation ist für sie essentiell und spielt in fast jeden Bereich ihres Leaderships hinein.

Sei es im Aufbauen ihrer „Personal Brand“, der Mitarbeiterkommunikation oder im externen Marketing, für das sie zumindest ein Grundverständnis brauchen um ihre Organisation erfolgreich zu führen und mit den jeweiligen Abteilungen auf strategischem Level sprechen zu können.  

Führungskräfte brauchen ein Verständnis für die heute immer vielfältiger werdenden Kommunikationskanäle, sie müssen Content verstehen und Storytelling beherrschen. Jede Präsentation, egal ob vor Mitarbeitern oder externen Stakeholdern ist eine Kommunikationsaufgabe, in der es darauf ankommt, Dinge präzise auf den Punkt zu bringen und sprachlich kompetent zu sein. Führungskräfte müssen sich bewusst sein, welch einen gewaltigen Einfluss Körpersprache auf ihren Erfolg als Leader hat, die neuesten technologischen Entwicklungen verstehen und empathische Fähigkeiten besitzen, um zwischenmenschliche Brücken zu bauen und verkaufen zu können.  

Und natürlich: In der Entwicklung und Vermittlung von Vision und Mission Statements, von Leitbildern und Zielen – für sie alle sind sowohl Fähigkeit in Leadership als auch Kommunikation gefragt. 

Leadership und Kommunikation sind zwei Achsen, die sich in unzähligen Bereichen treffen – und genau dort liegt meine größte Passion. Denn in diesem Brennpunkt entfaltet sich ein gewaltiges Potential, das es mit Charakter zu nutzen gilt um unsere Welt und Gesellschaft positiv zu prägen. 

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Über Storytelling gibt es viele (auch nicht hilfreiche) Videos. Diese sieben sind es wirklich wert anzusehen. 

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Storytelling ist eines der großen Schlagwörter der letzten Jahre, sowohl in der Kommunikationsbranche als auch in Leadership Training. Doch leider steckt oft nicht viel dahinter, wenn dieses Schlagwort bemüht wird. Ich habe daher versucht, die Spreu vom Weizen zu trennen und Videos im Web herauszufiltern, die tatsächlich helfen, Storytelling zu verstehen und zu einem besseren Storyteller zu werden.

Hier ist das Ergebnis: 7 TED Talk Videos, die man gesehen haben sollte, wenn man sich mit dem Thema Storytelling auseinandersetzt.

ps.: Um ehrlich zu sein, eines der Videos ist eigentlich kein TED Talk; aber in Wirklichkeit das beste Video von allen, daher ist es hier dabei. Welches? Am besten ansehen und selbst herausfinden 😉

Continue reading 7 großartige Storytelling TED Talk Videos

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action-aerial-soccerfieldZiele zu definieren ist ein essentieller Teil unseres Lebens. Unternehmen müssen ihre Business-Ziele setzen, Manager und Mitarbeiter persönliche Zielsetzungen im Job definieren und auch im privaten Umfeld benötigen wir laufend bewusst oder unbewusst die Fähigkeit Ziele zu setzen.

Dabei stelle ich immer wieder fest, wie viele Menschen sich unheimlich schwer tun tatsächliche Ziele zu setzen.

Ich möchte daher möglichst kompakt definieren was ein Ziel ist, ein paar Herausforderungen herausarbeiten und dann mit praktischen Beispielen dabei helfen, Ziele zu formulieren.

Continue reading Ziele definieren: Diese Tipps und Beispiele könnten dir helfen

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P-20160518-00051_NewsDas Thema Vision und Mission Statement beschäftigt Unternehmen, Non Profits und Consultants seit Jahren immer intensiver. Inzwischen hat sich auch bei uns in Europa herumgesprochen, dass solche Statements wichtig sind und so basteln kleine und große Organisationen daran – und sind oft verwirrt.

Denn es gibt eine Unzahl an Definitionen und Herangehensweisen. Neben Vision und Mission geistern auch noch Begriffe wie Leitbild, Unternehmenswerte und andere herum.

Oft ist es gar nicht so einfach all diese Begriffe auseinander zu halten oder überhaupt zu verstehen, wie entsprechende Statements sinnvoll zu gestalten sind.

Manche sind überzeugt, dass es nur „die eine“ Definition und „die eine“ richtige Herangehensweise gibt – sozusagen den Heiligen Gral. Andere sind von dem ganzen Wirrwarr so frustriert, dass sie das Konzept gleich ganz verwerfen. Keine Frage, Vision und Mission bringen uns in ein Spannungsfeld.

Wie beim Skifahren

Auf der einen Seite bin ich überzeugt, Continue reading Vision und Mission Statement: So unterschiedlich gehen erfolgreiche Unternehmen heran

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Was ist ein Vision Statement? Was ein Mission Statement? Und was bitteschön ist eigentlich der Unterschied zwischen den beiden?


Diese Fragen stellen sich viele, die sich mit Vision, Mission und all dem dazugehörigen Drumherum beschäftigen. Antworten darauf gibt es so viele wie es Experten gibt. Wirklich befriedigende habe ich bisher allerdings nicht wirklich gefunden, schon gar nicht im deutschsprachigen Raum. Also habe ich mich daran gemacht, selbst eine Definition zu schmieden und zu versuchen Licht ins Dickicht zu bringen.

Continue reading Vision vs Mission: Alles eine Definitionssache

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directionAn anderer Stelle habe ich 6 großartige Vision-Statements und ihre Gegenteile gegenübergestellt. Hier kommt die andere Seite der Münze dran: Hilfreiche Beispiele für gute und schlechte Mission-Statements.

The Good: So sollten Mission-Statements sein

1. TED„Spread Ideas.“
Zwei Wörter, das ist alles was TED braucht. Darum geht es. Punkt.

2. Starbucks: „Our mission: to inspire and nurture the human spirit – one person, one cup and one neighborhood at a time.“
Konkret, schön zu lesen und merkbar. Man weiß in welchem Markt sich das Unternehmen befindet und auch das Wie ist beantwortet.

Continue reading 6 großartige Mission-Statements – und ihre Gegenteile

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Ein Vision-Statment zu schaffen, das diesem Namen auch wirklich gerecht wird, ist gar nicht so einfach. Schließlich soll es kurz sein, auf den Punkt kommen und vor allem eines: inspirieren.

Was gute Vision-Statements ausmacht, kann man am besten durch Beispiele zeigen – sowohl durch gute als auch schlechte. Daher: Hier sind 6 großartige Beispiele für Vision-Statements und 6 Exemplare die zeigen, wie man es besser nicht machen sollte.

>> Hier findest du außerdem 6 großartige Mission-Statements und ihre Gegenteile <<

The Good: So sollten Vision-Statements sein

1. Alzheimer’s Association: „Our vision: A world without Alzheimer’s.“
Kürzer, klarer und inspirierender geht es wohl kaum. Ein klares Bild der Zukunft, das jeder verstehen kann und das motiviert. Zugegeben, Non-Profits, denen schließlich der idealistische Aspekt inhärent ist, tun sich hier leichter als Unternehmen. Dass aber auch letztere großartige Visionen haben können, zeigt Microsoft.

2. Microsoft (alte Vision): „A personal computer in every home running Microsoft software.“
Wenn auch nicht ganz so idealistisch, sondern eher „ich-zentriert“, ist diese Vision ebenfalls kristallklar, groß und zugleich ganz konkret. Eine Vision wie diese muss natürlich über die Zeit verändert werden, doch war sie zu ihrer Entstehungszeit genau das was sie sein sollte: Ein klares Bild der Zukunft, das Microsofts Mitarbeiter dazu motiviert hat, etwas Gewaltiges zu erreichen.

3. Wikipedia„Stell Dir eine Welt vor, in der jeder einzelne Mensch freien Anteil an der Gesamtheit des Wissens hat.“
Wikipedia drückt gleich direkt in der Formulierung des Statements aus, was eine gute Vision ausmacht: Vorstellungskraft.

4. IKEA: „To create a better everyday life for the many people.“
Obowhl es eine Unternehmens-Vision ist, trotzdem sehr altruistisch. Zwar könnte man hier IKEA unterstellen, nur ein gut klingendes Statement kreiert zu haben um sich ein nettes Image zu verschaffen. Doch jeder der IKEA kennt merkt, dass hier doch etwas dran ist.

5. Walmart: „To become the worldwide leader in retailing.“
Hier gibt es wenig hinzuzufügen.

6. charity: water: „charity: water believes that we can end the water crisis in our lifetime by ensuring that every person on the planet has access to life’s most basic need — clean drinking water.“
Noch ein Beispiel aus der Non-Profit-Welt. Ganz konkret und zugleich die Emotionen ansprechend. Wer bekommt hier nicht zumindest ein bisschen das Verlangen, Teil der Vision zu sein?


Tipp: Meine Favoriten – Die 10 besten Bücher zu Leadership & Führung


The Bad: So sollten Vision-Statemens lieber nicht seinT

1. Macy’s: „Our vision is to operate Macy’s and Bloomingdale’s as dynamic national brands while focusing on the customer offering in each store location.“
Obowhl Macy’s in vielen Bereichen der Business-Welt ein Vorzeigebeispiel ist, gilt das aus meiner Sicht nicht für den Bereich Unternehmens-Vision. Zum einen sind die Inhalte praktisch austauschbar (welches Unternehmen will nicht als eine „dynamic brand“ agieren?), zum anderen gehören Begriffe wie „operate“ wenn schon in Mission-Statements, nicht in eine Vision.

2. Siltronic: Unsere Vision: Wir entwickeln intelligente Lösungen für dauerhaftes Wachstum.“
Dieses Statement zeigt noch deutlicher die Verwechslung von Vision und Mission. Und dass es viel zu allgemein ist merkt man daran, dass man darin nicht einmal den leisesten Anhaltspunkt bekommt, um welches Unternehmen es überhaupt geht.

3. Microsoft (vorletzte Vision): „Global diversity and inclusion is an integral and inherent part of our culture, fueling our business growth while allowing us to attract, develop, and retain this best talent, to be more innovative in the products and services we develop, in the way we solve problems, and in the way we serve the needs of an increasingly global and diverse customer and partner base.“
So gut das alte Statement war, so schlecht ist das neue. Natürlich hat Microsoft richtig erkannt, dass es eine neue Vision braucht. Nur schade, dass daraus dann eine solch langatmige Reihung von Bullshit-Bingo-Begriffen wurde. Update: Microsoft hat inzwischen (schon wieder) eine neue Vision.

4. BASF: „Wir sind „The Chemical Company“ und arbeiten erfolgreich auf allen wichtigen Märkten.“
Ein Beispiel für ein Vision-Statement, das eher eine Wettbewerbsposition ausdrückt, als eine wirkliche Vision.

5. REWE: Die Beste Leistung – für Kunden, Kaufleute, Mitarbeiter.“
Nur, weil man höchste Leistungen hochhält, inspiriert man damit noch niemanden. Dieses Statement fällt eher in die Kategorie Werte, nicht Vision. Und um welche Leistungen geht es überhaupt? Das wäre rein aus diesem Satz nicht erkennbar.

6. Goodwill„Every person has the opportunity to achieve his/her fullest potential and participate in and contribute to all aspects of life.“
Nicht wirklich schlecht, aber doch etwas zu allgemein nach dem Motto „wir wollen alles auf der ganzen Welt verändern“. Man sieht also: Auch Non-Profit-Organisationen tun sich nicht immer leicht mit Vision-Statements.

Fazit

Auch die Unternehmensvisionen von manch renommiertem Player sind nicht immer am Punkt. Oft werden Vision und Mission verwechselt oder Visionen viel zu allgemein formuliert. Die besten inspirieren und zeichnen ein klares Bild der Zukunft. Schlussendlich können wir somit aus positiven als auch negativen Beispielen lernen, wie wirklich sinnvolle Vision-Statements aussehen sollten.

>> Dich interessiert, wie du deine Vision erfolgreich kommunizieren kannst? Hier habe ich Tipps für dich.<<


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iPhone above NokiaUnd 6 Dinge, die wir daraus lernen können.

Heute wird die siebte iPhone Generation vorgestellt. Während Apple zum Smartphone-Giganten aufstieg, ging es mit dem einstigen Handymarktführer Nokia steil bergab. Der vorläufige Schlusspunkt: Microsoft übernimmt das Handygeschäft von Nokia.

Doch hätte die Geschichte auch völlig anders verlaufen können. Apple könnte heute ein unbedeutendes Computerunternehmen sein, das wenn es Glück hat noch ein paar iPods verkauft und seine Computer an eine Minderheiten-Fangemeinde verkauft.

Versetzen wir uns ins Jahr 2007. Wie viele wartete ich damals sehnlichst darauf, dass Apple ein Handy auf den Markt bringen würde. Spekulationen und Gerüchte gab es schon seit Jahren.
Damals wurden gerade Musik-Handys populär. SonyEricsson und Nokia waren dabei MP3 Player – und damit auch den iPod – überflüssig zu machen.

1. Demut
Apple hätte nun überheblich sagen können: Der iPod hat einen solchen Kultstatus, außerdem haben wir das so populäre Ökosystem iTunes, an das die Kunden bereits gewöhnt sind – ein paar Musik-Handys werden uns nie Probleme machen. Jim Collins nennt das in seinem Buch How the Mighty Fall „hubris of success“. Überheblichkeit und falsche Selbstsicherheit, die viele Unternehmen ereilt die besonders erfolgreich sind. Steve Jobs war zwar wohl eher nicht die Demut in Person. Doch er hatte offenbar die Weisheit sich nicht vom Erfolg der iPods blenden zu lassen.

2. Geduld und gesundes Selbstvertrauen
Apple hätte damals auf der anderen Seite in Panik verfallen und ein mittelmäßiges Produkt auf den Markt bringen können. Nicht viel Innovation, sondern einfach auf die Popularität der Marke Apple setzen. Vielleicht hätte das sogar zu kurzfristigem Erfolgt geführt. Doch wäre Apple damit jemals der Gigant geworden, der es heute ist?

Viele Unternehmen lassen sich von diesem kurzfristigen Erfolgsdruck leiten. Doch Apple zeigte Geduld und Gelassenheit, weil sie auf ihren Kern vertrauten und ihm treu blieben: Qualität und Innovation.

3. Qualität
Spätestens seit der Jobs Biographie von Walter Isaacson wissen wir, dass der Apple-Gründer wert darauf legte, dass sogar die Hinterwand eines Schrankes gut gemacht wird. Das Prinzip legte er rigoros auf Apple-Produkte um. Nur ein Produkt, das wirklich höchste Qualität hatte und innen wie außen perfekt war, schaffte es auf den Markt.

Das iPhone konnte also auch nicht einfach eine mickrige Weiterentwicklung von bestehenden Handy-Konzepten sein, mit einem schönen Apfel verziert. Bis heute ist das iPhone eine Qualitätsklasse für sich, auch wenn die Konkurrenz immer näher kommt.

4. Innovation
Aus diesem Qualitätsdenken wurde dann das entscheidende für den Erfolg des iPhones geboren: Ein völlig neues und innovatives Konzept. Steve Jobs stellte das iPhone 2007 so vor: „Heute werden wir euch drei revolutionäre Innovationen vorstellen. Einen neuen iPod. Ein Mobiltelefon. Und ein bahnbrechendes Internetgerät.“ Nach mehrmaligem Wiederholen machte er klar: „Versteht ihr was ich meine? Ich spreche nicht von drei verschiednen Produkten, ich spreche von einem!“

Möglich wurde dies vor allem durch eine zentrale Innovation: Den Touchscreen und dessen Mulitouch-Fähigkeit. Touchscreens waren zu diesem Zeitpunkt zwar nicht mehr etwas absolut neues, doch hatte noch kein Handyhersteller solche auf seinen Geräten eingesetzt. Auch Apple hatte lange mit anderen Eingabemethoden experimentiert. Aus der Isaacson Biographie wissen wir, dass Apple etwa lange versuchte, das berühmte iPod Click-Wheel für das iPhone zu verwenden.

5. Die richtigen Prioritäten
Doch dann traf Jobs die wohl wichtigste strategische Entscheidung überhaupt. Apple war bereits seit einiger Zeit daran, einen Tablet-Computer zu entwickeln – mit Touchscreen. Jobs erkannte, dass dieser Touchscreen die entscheidende Lösung war, um das iPhone zu mehr zu machen als zu einem weiteren Handy mit Musikfunktion.
Also entschied Apple, die Arbeit am Tablet ruhen zu lassen und sich voll auf das iPhone mit Touchscreen zu konzentrieren.

Was wäre passiert, hätte Apple weiterhin am Tablet gearbeitet und hätte ein iPhone mit Click-Wheel oder normaler Tastatur herausgebracht? Immerhin war Apple ein Computerunternehmen. Der Fokus hätte doch auf einem Tablet liegen müssen, oder?

Ich glaube, dass die Welt damit heute völlig anders aussehen würde. Nokia hätte Apple wohl mit Musikfähigen Handys überrollt und Apples Tablet würde nur eine kleine Minderheit interessieren.
Denn es war das iPhone, das den Erfolg für das iPad vorbereitet. Nachdem Millionen Menschen wussten, wie man ein iPhone bedient, war der Sprung zum iPad nur der natürlichste der Welt.

Doch mit der Einführung des ersten echten Smartphones hatte Apple Nokia & Co auf dem falschen Fuß erwischt, obwohl Apple weit länger gebraucht hatte als sich viele erwartet hatten. Die Konkurrenz hatte vermutlich mit einem „iPod mit Telefonfunktion“ gerechnet. Es brauchte für die meisten von ihnen Jahre um an Apple anzuschließen. Für Nokia offenbar zu lange.

6. Mut zum Kannibalisieren der eigenen Produkte
Auch wenn sicherlich noch viele weitere Faktoren dazu beigetragen haben, dass die Geschichte so geschrieben wurde wie sie eben geschrieben wurde, möchte ich noch einen letzten aus meiner Sicht besonders wichtigen Erfolgsfaktor erwähnen: Apple hatte immer den Mut eigene Produkte zu kannibalisieren.

So mancher versteht nicht, warum Apple das Risiko eingeht mit dem iPad die eigenen MacBooks zu bedrohen. Doch gerade am iPhone wird deutlich, dass es besser ist die eigenen Produkte zu verdrängen als darauf zu warten, dass die Konkurrenz das tut.

Heute machen iPods gerade noch einmal rund 2 Prozent von Apples Einnahmen aus. Das iPhone hingegen macht 53 Prozent aus, das iPad 20 Prozent.

Wir sehen also: Hätte Apple nicht zur richtigen Zeit die richtige Innovation gebracht und den Mut gehabt diese auch mit Qualität durchzuziehen – Nokia würde heute vielleicht Apple kaufen anstatt von Microsoft gekauft zu werden.

P.S.: Ich bin gespannt, ob Apple heute oder in naher Zukunft mit der berüchtigten iWatch oder anderen Produkten wieder den gleichen Mut zeigt und das iPhone langfristig obsolet macht.

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