kommunikation

Wie es dazu kam, dass ein Online Medium zur „Event Agentur“ wurde, was Kommunikation bei Online Events bedeutet und wie die Zukunft der Eventbranche aussieht, darüber unterhalte ich mich mit Anna Ge vom Brutkasten.

„Wenn der Lockdown vorbei ist, werden Menschen sogar noch stärker Online Events nutzen.“

Anna Ge

Unternehmen, Organisationen und deren Führungskräfte waren 2020 plötzlich mit einer völlig neuen Situation konfrontiert – klassische Events waren auf einmal nicht mehr möglich, alles verlagerte sich ins Digitale. Einerseits sind damit ganz neue Möglichkeiten entstanden. Andererseits hat die Entwicklung auch zu großer Verunsicherung geführt. Manager und Verantwortliche suchen deshalb in dieser schönen neuen Online Event Welt immer noch nach Orientierung. Die Veränderungen die wir erleben haben durchaus strategische Implikationen – denn der Shift, der durch die Pandemie ausgelöst wurde, war sicher nicht nur temporär, sondern wird die Eventlandschaft nachhaltig verändern.

In dieser Folge von notabout.me bin ich deshalb in den brandneuen Officeräumen des Brutkastens bei Anna Ge zu Gast, die wichtige Prinzipien und Learnings aus der Online Event Welt weitergibt. Anna ist Event Managerin beim Brutkasten, denn während viele eingesessene Eventagenturen vor Corona resigniert haben, hat der Brutkasten – eigentlich ein Online Medium – die Chancen erkannt und so sind Anna und ihr Team jetzt im Online Event Business äußerst erfolgreich unterwegs.

Continue reading Podcast: Online Events und das Ende der Bequemlichkeit | Anna Ge, Der Brutkasten
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Sven Kühne lebt als Chef von DBA Communications genau an der Schnittstelle von Leadership und Kommunikation. Mit ihm unterhalte ich mich darüber, wie er selbst führt und kommuniziert – und wie er andere Führungskräfte darin unterstützt.

„Ich bin überzeugt, dass Kommunikation Chefsache sein muss.“

Sven Kühne

Wie geht er als Berater heran, um Kommunikation zur Chefsache zu machen? Warum ist es wichtig zu wissen, wie seine Mitarbeiter ihren Kaffee trinken? Und was haben Tim Cook, René Benko und Papst Franziskus gemeinsam? Das erklärt Sven Kühne, Agency Director von DBA Communications in dieser Podcast Folge von notabout.me.

Continue reading Podcast: Warum Kommunikation Chefsache ist | Sven Kühne, DBA
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Die Rolle der Kommunikation, beziehungsweise der dafür zuständigen Personen in Organisationen, ändert sich mit Online Events radikal. Warum, und was das bedeutet, erkläre ich in diesem Blogpost.

2020 war das Jahr, in dem Online Events ihren (mehr oder weniger unfreiwilligen) Durchbruch erlebt haben. Auch wenn „analoge“ Events 2021 hoffentlich wieder stattfinden können, ist eines klar: Die Eventlandschaft wird eine nachhaltig veränderte sein. Online Events und Hybrid Events werden in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen. 

Damit ist auch klar, dass die Organisation von Events in Zukunft eine nachhaltig andere sein muss. Denn: Mit Online Events findet eine entscheidende Rollenveränderung der Kommunikation bzw. der dafür zuständigen Abteilungen und Personen in Unternehmen und Organisationen statt.

Die klassische Aufgabenteilung hat ausgedient 

In der Vergangenheit gab es eine ziemlich klare Aufteilung in Organisationen und Unternehmen: Da war einmal die Event-Abteilung (oder wer auch immer den Hut für die Organisation des Events aufhatte). Sie kümmerte sich um das Programm, die Logistik, die Sprecher, die Bühne – was eben alles so dazu gehört zu einem typischen Event. 

Und dann gab es die Kommunikationsabteilung(en) – Marketing, PR, whatever. Ihre Aufgabe war es, das Event zu bewerben. Menschen hinzubekommen. Und danach allen zu erzählen, wie genial es war. 

Klar, in innovativen Unternehmen (zum Beispiel eines mit den Initialen RB, bei dem ich arbeiten durfte), gab es hier schon immer eine gewisse Zusammenarbeit, durften Kommunikationsabteilungen ihre Meinung dazu abgeben, ob ein gewisser Sprecher auch „medial ziehen“ würde und ähnliches. Doch bei Online Events ändert sich die Dynamik essentiell, denn auf einmal findet das Event an sich wo völlig anders statt: In der Welt der Kommunikation. 

Continue reading Der digitale Shift: Warum Kommunikation bei Online Events eine völlig neue Rolle spielt
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Was erfordert inerkulturelles Leadership? Worauf sollten aufstrebende Führungskräfte besonders achten? Und warum ist sein größtes Leadership Vorbild der Chef eines Iraner Wasserversorgungsunternehmens? Darüber spreche ich mit Wolfgang Widann in einer neuen Epsiode meines Podcasts.

„Interkulturelles Leadership erfordert ein noch größeres Maß an Zuhören und Lernen: Wie denkt der andere, was will er, was ist ihm wichtig, was sind seine Werte und Ziele. Erfolg kann man nur haben, wenn man diese trotz des kulturellen Unterschiedes verstehen lernt.“

Wolfgang Widmann

Wolfgang Widmann war jahrelang in Führungspositionen von ILF Beratende Ingenieure, dem größten Infrastruktur-Ingenieurbüro Österreichs, tätig. Inzwischen steht er der Firma als Senior-Berater bei Managementaufgaben weltweit zur Seite. Im Gespräch gibt er seine Erfahrungen weiter, die er vom Iran bis China gesammelt hat und spricht darüber, was Kommunikation gerade in interkulturellem Leadership für eine Bedeutung hat.

Continue reading Podcast: Herausforderungen in interkulturellem Leadership | Wolfgang Widmann, ILF
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In der 5. Folge meines Podcasts spreche ich mit Snowboard Weltermeister Benjamin Karl darüber, was man von einem Profisportler wie ihm im Personal Branding lernen kann.

Snowboard Weltmeister, Gesamtweltcup Sieger und Olympiamedaillen-Gewinner. Inzwischen ist der Red Bull Athlet nicht mehr nur im Winter aktiv, auch als Radsportler hat er sich positioniert. Und mittlerweile baut er auch an seinem eigenen Unternehmen, der Onlineplattform Athletic Heros, auf der er wertvolle Profi-Tipps im Fitness Bereich gibt.

„Viele haben den Herman Maier nicht verstanden. Ich habe ihn sehr gut verstanden. Du musst klare Ziele haben und diese auch aussprechen!“

Benjamin Karl
Continue reading Podcast: Personal Branding eines Weltmeisters | Benjamin Karl
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Für Red Bull Athlet Benjamin Karl gehört Personal Branding als Profisportler zum Alltag. Was du von ihm lernen kannst liest du hier.

Schon mit 10 Jahren wusste Benjamin „Benny“ Karl genau, was er wollte: Weltmeister werden. Und auch was er nicht wollte: Langweilige Plattitüden von sich geben, wie er es in vielen Sportler-Interviews hörte. Der Weg zur Personal Brand war durchaus herausfordernd, doch heute ist er nicht nur als Winter- und Sommersportler bekannt, sondern hat auch seine eigene Firma „Athletic Heros“ gegründet. Hier gibt er 5 konkrete Tipps für dein Personal Branding.

Continue reading 5 Personal Branding Tipps von Snowboard Weltmeister Benjamin Karl
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In Episode 4 spreche ich mit Thomas Olesch – früher Head of HR beim Red Bull Media House, Lehrer und jetzt Trainer & Coach – über Unternehmen, Schulen und ihre Leadership Challenges.

Thomas Olesch hat eine ganz besondere berufliche Laufbahn: Lehrer, diverse Stationen im Personalmanagement, Head of HR des Red Bull Media House und schlussendlich als Trainer & Unternehmenscoach wieder gewissermaßen „Lehrer“.

Continue reading Podcast: Was Schulen von Unternehmen in Leadership lernen sollten | Thomas Olesch
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In Episode 3 spreche ich mit Valerie King von DM Drogeriemarkt darüber, was es bedeutet, den Mensch im Mittelpunkt von Leadership & Kommunikation zu haben.

Valerie King stammt aus Schottland und ist in der Personalabteilung von DM Drogeriemarkt Österreich für Weiterbildung zuständig.

Continue reading Podcast: Der Mensch im Mittelpunkt von Leadership & Kommunikation | Valerie King, DM
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Alexander Haid leitet seit Jahren ein hybrides Team aus Entwicklern, die verstreut in Lichtenstein und Lettland sitzen. Im Podcast sprechen wir darüber, was Digital Leadership heute bedeutet und was das für Auswirkungen auf die Kommunikation hat.

Die digitalen Entwicklungen haben sich bekanntlich zuletzt enorm beschleunigt. Digital Leadership ist heute wichtiger denn je. Für viele haben die letzten Monate zu einem massiven Umdenken im Bezug auf digitales Arbeiten geführt. Nicht so bei Alexander Haid – denn für ihn und sein Unternehmen sind und waren hybride, geografisch verteilte Teams und Home Office schon lange vor Corona Normalität.

Continue reading Podcast: Digitale Teamführung | Alexander Haid
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Wir leben im Zeitalter der Selfie gefüllten Instagram Accounts, der „Hauptsache du schaust auf dich“ Mentalität und des All About You. Das klingt gut. 

Das Magazinregal am Kiosk ist voll von Titeln wie #ICH oder myself, mit Themen wie „Ganz bei mir“. Der wichtigste Radiosender Österreichs macht selbst Weihnachten zu einem Fest das sich in erster Linie um mich dreht.  

Nie zuvor war die Selbstdarstellung so ein großes Thema wie heute. Dabei betrifft das nicht nur die junge „Generation Me“, sondern gerade auch Menschen in Führungspositionen und in der Kommunikationsbranche. 

All about me

Nicht erst seit der Finanzkrise wissen wir, dass sich viele Manager erst einmal selbst am nächsten sind. Und ein bestimmter D. Trump hat mit seinem „America First“ offenbar den Zeitgeist so exakt getroffen, dass er zum Präsidenten gewählt wurde.  

Dabei ist die Ich-Bezogenheit von uns Menschen nichts Neues. Ich will hier auch nicht in einen „heute ist alles schlechter als früher“ Chor einstimmen. 

Schon immer erlagen wir Menschen, und besonders solche, die in Führungsverantwortung kamen, der Versuchung, zu glauben, die Welt drehe sich um sie. Von Nero bis zu den diversen Diktatoren unserer Zeit kennen wir alle genügend Beispiele. 

Doch wäre es einfach, dieses Phänomen nur auf „die großen Bösen“ der Weltgeschichte zu reduzieren. Auch in „ganz normalen“ Positionen, in Unternehmen und Organisationen, herrscht leider oft alles andere als das Servant Leadership Modell vor. Das gefährliche dabei: Die meisten Menschen bemerken gar nicht, wie sie sich um sich selbst drehen – und ich nehme mich da nicht aus.


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Warum ich von Leadership Communication so eingenommen bin.

Es ist so offensichtlich und doch (oder gerade deshalb?) wird viel zu wenig Augenmerk darauf gelegt: Führungskräfte müssen kommunizieren. 

Wieder einmal trifft es der gute alte Paul Watzlawick auf den Kopf: Man kann nicht nicht kommunizieren. Das gilt für Führungskräfte mehr denn für jeden anderen.

Kommunikation ist für sie essentiell und spielt in fast jeden Bereich ihres Leaderships hinein.

Sei es im Aufbauen ihrer „Personal Brand“, der Mitarbeiterkommunikation oder im externen Marketing, für das sie zumindest ein Grundverständnis brauchen um ihre Organisation erfolgreich zu führen und mit den jeweiligen Abteilungen auf strategischem Level sprechen zu können.  

Führungskräfte brauchen ein Verständnis für die heute immer vielfältiger werdenden Kommunikationskanäle, sie müssen Content verstehen und Storytelling beherrschen. Jede Präsentation, egal ob vor Mitarbeitern oder externen Stakeholdern ist eine Kommunikationsaufgabe, in der es darauf ankommt, Dinge präzise auf den Punkt zu bringen und sprachlich kompetent zu sein. Führungskräfte müssen sich bewusst sein, welch einen gewaltigen Einfluss Körpersprache auf ihren Erfolg als Leader hat, die neuesten technologischen Entwicklungen verstehen und empathische Fähigkeiten besitzen, um zwischenmenschliche Brücken zu bauen und verkaufen zu können.  

Und natürlich: In der Entwicklung und Vermittlung von Vision und Mission Statements, von Leitbildern und Zielen – für sie alle sind sowohl Fähigkeit in Leadership als auch Kommunikation gefragt. 

Leadership und Kommunikation sind zwei Achsen, die sich in unzähligen Bereichen treffen – und genau dort liegt meine größte Passion. Denn in diesem Brennpunkt entfaltet sich ein gewaltiges Potential, das es mit Charakter zu nutzen gilt um unsere Welt und Gesellschaft positiv zu prägen. 

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iPhone mit Microsoft Werbung

In China ist alles möglich: Microsoft Werbung im iPhone Format Bildschirm

Als ich nach China kam, war eine der für mich spannendsten Fragen: Wie läuft Marketing in China? Ist es denn überhaupt so anders?

Nach den ersten Eindrücken möchte ich nun einige Monate später ein Zwischenfazit ziehen – und konkret auf die wichtigste Frage in diesem Zusammenhang eingehen: Worauf sollte man achten, wenn man Marketing in China machen möchte?

1. Mehr als Schrift
Der offensichtlichste Unterschied betrifft natürlich die Schriftzeichen. Doch geht dieser Unterschied weit über ein für Westler ungewohntes Erscheinungsbild hinaus. Chinesen haben ein grundsätzlich anderes Verständnis von Kalligraphie.

Gerade als westliches Unternehmen gilt es, den Spagat zwischen internationalem Feeling und chinesischer Welt zu schaffen. Ganz praktisch etwa: Wie sieht die gleiche Website sowohl in englischer als auch chinesischer Sprache gut aus, obwohl chinesische Schriftzeichen durch ihre Quadrat-Grundform viel höher sind? Welche chinesische Schriftart wähle ich, um ein modernes Image zu unterstreichen?

2. Kundenorientierung
Etwas, das weitreichende Auswirkungen auf die Welt des Marketings hat, ist die kaum vorhandene Kundenorientierung. Chinesen sind noch immer gewohnt, dass der (Staats-) Betrieb König ist, nicht der Kunde. Als Verkaufskraft zu einem Kunden freundlich und zuvorkommend zu sein, wozu? Dann verkauft man den Handyvertrag eben einem anderen der 1 Milliarde Chinesen!

Für internationale Unternehmen gilt es also, ihre Mitarbeiter in Sachen Kundenorientierung zu schulen – vom Webdesigner bis zur Verkaufskraft. Kein Wunder, dass etwa Apple nur schrittweise offizielle Stores in China eröffnet und lange in das Training der Mitarbeiter investiert.

3. Mehrsprachigkeit
Ich kann die Erfahrung von ORF China-Korrespondentin Cornelia Vospernik nur unterstreichen, die in ihrem Buch „China Live“ davon erzählt, wie sich die wenigsten Chinesen jemals an einen englischen Firmennamen erinnern.

Doch auch wenn die meisten chinesischen Firmen nur sinnleere englische Kunstnamen verwenden, so ist es doch essentiell für internationale Firmen, diese Internationalität mit ihrem westlichen Namen zu unterstreichen. Chinesen lieben westliche Marken und selbst wenn sie diese nicht aussprechen können, so hat doch das internationale Markenbild eine entscheidende Symbolwirkung.

Auch bei Slogans und anderen Marketingtexten gilt es abzuwägen, wann es Sinn macht das Englische oder das Chinesische in den Vordergrund zu stellen.

4. Mobiles Internet
China hat bekanntlich den Desktop mehr oder weniger übersprungen. Als Internet Device Nummer 1 dient das (meist übergroße) Smartphone. Manche Analysten gehen davon aus, dass bis Ende 2013 in China 500 Millionen davon in Betrieb sein werden. Responsive Webdesign, das sich an mobile Endgeräte entsprechend anpasst, ist also ein Muss in China.

5. Weißraum vs Farbenfroh und überladen
Obwohl internationale Firmen mit ihrem Marketing auch in China den Trend zu mehr Weißraum fördern, gilt für die meisten chinesischen Firmen weiterhin die unausgesprochene Design-Regel: Je bunter, greller und mehr, desto besser.

Als ich etwa unser neues Firmenschild drucken lassen wollte, erntete ich nur völliges Unverständnis, als ich der Druckfirma erklärte, dass der weiße Hintergrund kein Fehler sei. Grün! Blau! Gelb! Alles, aber bitte doch nicht weiß, wurde mir erklärt. Erst nach dreimaligem „Nein, das soll wirklich weiß sein!!“ wurde das Schild wirklich so gedruckt wie gedacht.
Gerade in der überladenen chinesischen Werbelandschaft ist Weißraum der Schlüssel zum Fokus auf die eigene Botschaft.

6. Zielgruppen
Wer Marketing in China machen möchte, muss vor allem einen zentralen Unterschied in der Zielgruppenanalyse verstehen: Stadt und Land sind zwei völlig verschiedene Welten. Von Werten und Bildung über Kaufkraft, bis hin zur Internetnutzung, bestehen gewaltige Unterschiede zwischen städtischer und ländlicher Bevölkerung.

7. Guanxi: Das chinesische Vitamin B
Beziehungen sind in China noch weit wichtiger als in anderen Ländern. Das wirkt sich auch auf die Kommunikationsarbeit aus. Nicht nur in der PR ist daher „Guanxi“ (Beziehung) zentrales Erfolgselement. Relationship Marketing, Mundpropaganda und Social Media Marketing bekommen so in China eine besondere Relevanz.

8. Social Media
Inzwischen sollte sich herumgesprochen haben, dass Facebook, Twitter und Co in China gesperrt sind. Dafür gibt es mit RenRen, Weibo, Youku etc. von fast allen Diensten eine chinesische Kopie. Social Media sind in China unglaublich populär, alleine die microbloggenden Chinesen zählen 273 Millionen. Auf die einzelnen Social Networks einzugehen würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Nur so viel: Es lohnt sich, sich von jemandem, der chinesisch kann in das soziale Reich des chinesischen Internets einführen zu lassen.

9. Cha bu duo: Ungefähr
Wie in so vielen Bereichen des chinesischen Lebens, gilt auch im Marketing: Cha bu duo. Solange es halbwegs gut aussieht, passt es.

Du gehst mit fertiger PDF Datei zu einem der vielen Visitenkarten-Shops und denkst, die Visitenkarte wird dann auch so aussehen, wie geplant? Weit gefehlt! Statt einfach das PDF zu drucken, wird die Visitenkarte (ungefähr) nachgebaut. Hinweise auf die falsche Ausrichtung einiger Zeilen treffen nur auf Unverständnis. Diese übergenauen Ausländer!

10. Platt vs Kreativ
Die chinesischen Bürger haben sich zwar extrem schnell an die Konsumwelt gewöhnt, es scheint jedoch oft so, dass sie damit noch immer nicht wirklich umgehen können.

Daher funktioniert auch offenbar Werbung, die so platt wirkt wie in den USA vor 30 Jahren. Das bedeutet aber auch ein noch ungemein großes Potential für kreative und mutige Werbezugänge.

Resümee
Auf den ersten Blick läuft Marketing in China weitgehend genauso ab wie „bei uns daheim“. Auf den zweiten Blick zeigen sich jedoch höchst spannende Unterschiede.

Das wichtigste ist zu wissen, dass Chinesen einerseits von Westlichem fasziniert sind, zugleich aber auch sehr stolz sind auf ihre eigene Kultur. Hier gilt es als westliches Unternehmen sensibel zu sein und zugleich mit dem eigenen internationalen Image zu Punkten. Es geht darum, die eigenen (westlichen) Standards nicht völlig über Bord zu werfen und zugleich flexibel mit den Anforderungen umzugehen, die die chinesische Marketingwelt mit sich bringt.

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